Transformationsprozesse als Herausforderung für Beziehung und Partnerschaft

In diesen intensiven Zeiten durchlaufen wir umwälzende Transformationsprozesse auf allen Ebenen. Auch unser Beziehungsleben verändert sich, da wir auch hier alte Muster loslassen, weswegen wir bisweilen sehr herausgefordert sind, uns unseren Ängsten zu stellen und ins Vertrauen zu gehen, ins Vertrauen in das, was da an Neuem auf uns zukommt. 

(obwohl es unsere tiefste und eigentliche Natur ist, aber das weiß ja das Ego nicht...). Allein das fordert schon viel, und ihr könntet auf die Idee kommen, dass ihr ein Problem habt oder in einer Kriese steckt. Wenn dann - in den meisten Fällen - der Partner euch auch nicht mehr versteht, weil ihr auf einmal so "anders" werdet und nicht mehr "normal" seid, glaubt ihr wahrscheinlich erst recht, dass ihr ein Problem habt bzw. in einer schweren Kriese und Not seid.

 

Es ist nicht gerade einfach, wenn sich Dinge so grundlegend ändern, und jede Beziehung, jedes Geflecht von zwischenmenschlichen Bindungen und Beziehungen fußt auf unausgesprochenen stillschweigend hingenommenen Absprachen. Aber genau um diese verdeckten also un-bewussten Muster geht es. Diese sind nicht länger lebbar, wenn sie nicht wirklich im Einklang mit unserem Sein, unserer Seele stehen. Von daher ist es normal und verständlich, dass der Partner bzw. die Familienangehörigen und Freunde "Probleme" bereiten, weil sie ihrerseits in der Vergangenheit mit euch diesen un-bewussten Deal der Beziehung eingegangen sind, und sich nun allein gelassen vorkommen bzw. sich abgelehnt und zurückgewiesen fühlen mögen. Dies sind ihre Muster auf der Ego-Ebene, und solche Reaktionen sind menschlich und verständlich. Von der höheren Perspektive betrachtet dienen wir uns immer gegenseitig, auch wenn es von einer engeren Perspektive (des Egos) im Moment selbst nicht so aussehen mag. Wenn einer sich in Richtung Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit bewegt, strahlt er eine höhere Frequenz in Form von Licht und Liebe aus, was wiederum automatisch die Ego-Muster der anderen sichtbar macht.

 

Vielleicht ist es nicht schön. Aber mittlerweile dürftet ihr wissen, dass sich diese hinderlichen und einengenden Muster nur verabschieden, wenn sie ans Licht und ins Bewusstsein kommen. Wenn ihr euch dieses vergegenwärtigt, dann gelingt euch vielleicht der sehr hilfreiche und wesentliche Perspektivenwechsel vom Leiden hin zur Annahme, Hingabe und zum Vertrauen.

 

Es geht um euer Bewusstsein und um eure innere Ausrichtung. Wenn ihr durch die Aufwachprozesse glaubt, ein Problem zu haben, welches es zu beseitigen gilt, dann seid ihr nicht in der Liebe und im Verständnis dessen, was vor sich geht. Wenn der Partner dann auch noch zu eurer problemorientierten Brille beiträgt, geht ihr in den Schmerz und in eine Kampfhaltung gegen das, was eigentlich Heilung ist.

 

Es ist so wichtig, dieses Verständnis für diese Prozesse zu haben, und dass ihr euch mit eurem Partner darüber austauschen könnt. Redet miteinander, und wenn dies nicht geht, überprüft, inwieweit ihr an eurem Beziehungsmuster festhaltet und somit eure Seele dem Ego unterwerft, oder inwieweit ihr den Mut aufbringt, euch frei und glücklich zu leben. Eine solche Haltung hat nichts mit Egoismus zu tun, sondern mit der Befreiung von Licht, Liebe und Verantwortlichkeit. Letztendlich dient ihr auch hierin eurem Partner, da es die Wahrheit ist. Wir sind uns alle gegenseitig Meisterin und Meister. Bleiben wir in der Liebe und Freunde.

 

Herzlichst,

Eure Taruna N. Reupsch

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