Heilung und Glück dürfen leicht geschehen

In der jetzigen Zeit der Transformation spüren diejenigen von uns, die schon viel an sich gearbeitet haben, eine Öffnung in etwas Neues, kribbelnde Energien, aufkommende Kraft und Lust, Neues zu beginnen. Diejenigen aber, die bisher nur wenig auf sich geachtet haben, konfrontieren große Herausforderungen. Diese Herausforderungen sind jedoch kein böser Wink des Schicksals, sondern eine Hand, die sich ihnen entgegen streckt, um ihr Leben zu reflektieren, und so ggfls. eine Kursänderung vorzunehmen.

Diese herausfordernden Angebote zeigen sich in den äußeren Lebensbedingungen. Man wird auf sich selbst zurück geworfen, so dass scheinbar kein Weg an der Selbstreflektion vorbei führt. Leider ist es dennoch oft so, dass das eigene Unwohlsein wieder auf die äußeren Umstände geschoben wird. Dabei spiegeln uns diese nur unser Innenleben. Wo boykottieren wir uns selbst? Wo sind wir immer noch nicht ehrlich mit uns, unseren Bedürfnissen und Gefühlen? Wo geben wir immer noch unsere Macht weg und unterwerfen uns der Meinung anderer, nur um geliebt und anerkannt zu werden? So wird dies nie geschehen, weil wir uns tief in uns selbst dafür ablehnen und verurteilen, dass wir uns als Bettler anbiedern. So darf es auch nie gelingen, denn dann würde die Existenz das Ego und sein Armuts- und Opferbewusstsein nähren. Tatsächlich aber sind wir über alle Maßen kraftvoll, wenn wir uns erlauben, und wieder für die Geistige Welt, die Spirituelle Ebene, zu öffnen, und die Spaltung und Trennung überwinden.

 

Noch nie war die Lichteinstrahlung so hoch wie jetzt. Das macht alles sichtbar. Wie funktioniert das? Alles ist Energie und alles schwingt. Alles ist miteinander verbunden. Wir können nicht nicht verbunden sein. Wir sind Körper-Seele-Geist. Das eine bedingt das andere. Im beginnenden Zeitalter der Quantenphysik ist nun - Gott-sei-Dank - die Kommunikation über Licht bzw. Schwingung bzw. Bewusstsein durch die Naturwissenschaftler bewiesen. Alles ist Energie, und es ist unser Bewusstsein, das die Dinge, die wir sehen und die wir für die Realität halten, erschafft. Es gibt keinen zweiten Menschen, der dasselbe sieht wie ein anderer. Und sehen tun wir nur 20% der Wirklichkeit. Die anderen 80% werden durch unseren sog. Schatten - auch Unterbewusstsein genannt - ausgefiltert. Nun ist es so, dass alles Energie ist: Das, was wir als manifest mit unseren physischen Augen erblicken, aber auch das, was wir nicht sehen, aber vielleicht irgendwie fühlen können. Und auch ob wir Energien spüren und wahrnehmen können, liegt an unserer Durchlässigkeit und Feinfühligkeit. Nur weil wir etwas nicht mit unseren Sinnen wahrnehmen können, heißt das nicht, dass es nicht existiert. Für uns existiert es nicht, für jemand anderen aber vielleicht sehr wohl. 

 

Das Licht, was jetzt in einem solch hohen Maße und in einer solch hohen Intensität auf uns einströmt, schwingt so hoch, dass es unseren Schutzpanzer, also das Egomäntelchen, wie alte Verkrustungen wegplatzen lässt. Manche empfinden dies als eine Befreiung, manche als Bedrohung. Das Licht schwingt so hoch, dass es unsere verkapselten Energien antickert und diese somit ans Licht bringt. Verkapselte Energien sind energetische Blockaden, die sich aufgrund von Ängsten (in den meisten Fällen alte Traumata) in der Verspannung und Verkrampfung gebildet haben. Diese angespannten Energien sind wie eine zweite Haut geworden. Weggedrückte Emotionen, die zur Entstehungszeit nicht ausgedrückt werden konnten, haben sich verkapselt und wollen erlöst werden. Die Energien fangen durch die hohe Lichtschwingung sozusagen an zu vibrieren - und manchmal kann man es wirklich so wahrnehmen - und wollen wieder harmonisch in unser Körper-Seele-Geist-System integriert werden, um gleichmäßig in uns zu fließen. Das Freiwerden dieser verkapselten Energien ist wichtig, um wieder voll angebunden zu sein, an die Erde und an die geistige Welt, um voll in unserem göttlichen Potenzial der Ich-Bin-Präsenz zu erblühen, einer Präsenz im puren Sein, erfüllt und im Frieden, eins mit allem. 

 

All das, was wir in unseren Inkarnationen hier auf Erden erfahren haben, ist in unseren Zellen als ein ganz bestimmtes Schwingungsmuster gespeichert. Nein, nicht alle Erfahrungen, sondern nur die, die irgendwann noch einmal ins Bewusstsein kommen müssen, da wir ihnen zu wenig Aufmerksamkeit und Liebe gegeben haben. Denn wir sind seit Anbeginn hier, um uns in unserem Bewusstsein weiterzuentwickeln. Wegdrücken geht eben nur bedingt. Erleuchtung bedeutet nichts anderes, als dass alles angenommen und in die Liebe der Erkenntnis genommen wird. Das was abgelehnt wird, ist nicht in der Annahme, sondern schwelt im Dunkeln unseres Unterbewusstseins vor sich hin bis die Zeit gekommen ist, sich mit diesen Dingen auseinanderzusetzen oder - einfacher gesagt - das Herz zu öffnen, um sie anzunehmen. Es geht um die Liebe, nicht um das Ego, und deswegen darf Heilung als Transformation nun auch leicht und einfach geschehen. 

 

All diese noch nicht erlösten alten Themen strahlen ein unverwechselbares Schwingungsmuster durch unsere Aura in die Welt. So können die Naturgesetze wirken. Es geschieht durch das Gesetz der Resonanz, dass genau dasselbe Schwingungsmuster von außen in unser Leben gezogen wird, so dass sich unsere Themen manifestieren, also für uns im Außen sichtbar werden. Das muss so sein, damit wir uns ganz erkennen und lieben lernen können. Die Quantenphysik kommuniziert über Licht, den sogenannten Biophotonen, und somit über das Bewusstsein. Wenn man mit der wunderbaren Technik der Quantenheilung Licht auf die Zellebene gibt, kann sich das Schwingungsmuster verändern oder ganz transformiert werden, so dass es sich im Außen nicht mehr manifestiert. Denn nun ist die Resonanz aufgehoben.

 

Früher und vor allem in spirituellen Kreisen hieß es immer, dass man alles mit seinem Bewusstsein beobachten solle, um sich nicht zu identifizieren und somit in seinen Mustern zu verlieren. Ja und nein. Im Bewusstsein sein ja, beobachten nein. Ich habe oft die Erfahrung gemacht - und dies auch bei vielen anderen beobachtet - , dass das Beobachten seiner selbst die Menschen oft von sich und ihrem Herzen bzw. Sein gespalten hat, und ihnen nur eine neue Identifikation gegeben und somit das Ego genährt hat. Oft hat man seine Energien im Beobachten nur festgehalten und die Kontrollinstanz genährt, was die Trennung, also die Ursache allen Leids, nur verstärkt hat. Es geht um die vertrauensvolle Hingabe an das Göttliche. Es ist so wichtig irgendwann den Beobachter loszulassen, um ins Einssein zu fallen. 

 

Es mag interessant sein, zu wissen, was man in einem vergangenem Leben erlebt hat, und dann zu erkennen, wie es mit den gegenwärtigen Umständen in unserem Leben zu tun hat. Es mag interessant sein - gerade für Menschen auf der Suche - sich erklären zu können, wie alle zusammenläuft und man so gestrickt ist. Aber was bringt das? Sicherheit? Klarheit? Wissen? Ja und dann? Wissen und Selbsterkenntnis sind nicht dasselbe. Es ist absolut legitim, neugierig zu sein und wissen zu wollen, und das soll und darf auch jeder für sich entscheiden wie er will. Doch was Heilung betrifft, geht es um das Annehmen und die Liebe. Wer nach dem Warum fragt, ist meist (noch) nicht bereit, das IST zu umarmen. Psychotherapie ist ok. Es ist wichtig, einen Ort zu haben, an dem man sich von der Seele reden kann, wo einem zu gehört wird, ok. Aber allein das reicht nicht mehr aus. Das Licht öffnet uns und leuchtet in Winkel weit über unseren physischen Körper hinaus, als dass Psychotherapie ohne das Einbeziehen spiritueller und geistiger Dimensionen keine wirklich effektive Hilfe mehr bietet. Wir müssen die Energiekörper mit einbeziehen, bis zur Zellebene, da wo alles gespeichert ist, vordringen.

 

Mit der Quantenheilung setzt das reine Licht, das Göttliche Bewusstsein, einen Impuls auf der Zellebene, dort wo die Energie niedriger schwingt; und höher schwingende Energie hebt niedrig schwingendere Energie immer an. Die Muster verändern sich oder werden gelöscht. That’s it. Allein durch das Verstehen und Beobachten verändern sich diese Schwingungsmuster auf Zellebene nicht. Da allerdings auch die Quantenheilung das höchste Gesetz nicht aushebelt, werden uns die Erfahrungen, die wir mit unserem Bewusstsein hier auf Erden machen müssen, nicht genommen. Denn wach werden wir nur durch Bewusstseinsprozesse. Aber es gibt so viele - und das sind fast die meisten - alte Muster, die uns blockieren und gefangen halten, die nichts mehr für uns bereit halten. In Wahrheit ist es sogar so, dass wir gar nichts mehr lernen müssen. Wir haben bereits alles gelernt. Was jetzt ansteht, ist, dass wir uns an die Liebe, unseren Göttlichen Ursprung erinnern. All diese alten Muster, die unsere wertvollen Energien binden, können und dürfen an unserem Bewusstsein vorbei aufgelöst werden. In der Quantenheilung sprechen wir von einer Re- oder Neuorganisation der Zellen, ohne dass diese alten Erfahrungen noch mal ins Bewusstsein kommen müssen. Was wahrnehmbar passiert, ist, dass ein sog. „Unwinding“ geschieht. Und dieser Raum ist das entscheidende, wo die Energie zur Selbstregulation ihren Weg zurück in die gesunde Ordnung findet. Das sind entspannende und lösende - manchmal auch entladende unwillkürliche Bewegungen unseres Nervensystems wie wir sie manchmal vom Einschlafen her kennen, wenn ein Muskel plötzlich zuckt, weil wir unsere Anspannungen loslassen. 

 

Damit die Göttliche Ordnung wieder hergestellt wird, ist es ganz wichtig, das Beobachten abzuziehen und in reinem Gewahrsein präsent zu bleiben. Viele Spirituelle Praxen betonen immer wieder wie wichtig das Beobachten sei. Aber wir beobachten eben genau durch unsere Brille der vergangenen Erfahrungen, somit ist unser Sehen, unsere Wahrnehmung auf 20 % stark eingegrenzt und blockiert die Erfahrung weiterer Möglichkeiten. Erkenntnisse kommen immer dann zu uns, wenn wir nicht daran denken, also unseren Blick nicht fokussieren und krampfhaft etwas beobachten in der Hoffnung, dass dieses oder jenes geschieht. Wenn aber der Beobachter abgezogen wird, öffnen wir den Raum für göttliches Schöpferpotenzial - heile kosmische Energie -, damit wieder alles in die göttliche Ordnung fließt. 

 

Für mich gibt es nichts Schöneres als diese göttliche Liebe und dieses Licht. Ich empfinde sie als reinen Segen, der sich über alles herabsenkt und uns in Gnadenenergie einhüllt. Sie heilt und nährt, spendet Liebe, Schutz, Wärme und Geborgenheit. Diese Liebe aus der geistigen Welt ist immer da und arbeitet ständig mit uns, an uns und durch uns, dies natürlich meistens nachts und am besten, wenn wir entspannt, also innerlich weit sind. Meistens ist es jedoch in unserem Leben so, dass wir uns von unserem Alltag vereinnahmen lassen, nur noch wie fremdgesteuert funktionieren, und unter Spannung stehen. Hier geschieht keine Heilung. Heilung geschieht, wenn wir uns Raum geben, uns also nicht einmischen. Früher gingen die Menschen, wenn sie krank waren, in den Tempelschlaf. Sie zogen sich komplett aus ihrem Alltag zurück, und schliefen bis sie wieder gesund waren. Das Licht der universellen Liebe ist heil und unkorrumpiert - und fühlt sich dazu noch wunderschön sanft, licht und liebevoll an. 

 

Wie gesagt, es mag interessant sein, zu wissen, wie alles miteinander zusammen hängt, und was von was kommt. Aber wem nützt es, und was bringt es? Was die Heilung betrifft, nicht wirklich viel. Es ist die Hingabe und die Öffnung des Herzens, das Göttliche wieder in sich einzuladen, und es zum höchsten Wohle geschehen zu lassen. Es ist die Liebe die heilt, und Heilung darf leicht passieren. Dass es lange Prozesse und Therapien braucht, sind Glaubenssätze, nichts weiter. Setzen wir die Brillen ab. Dann passiert Heilung ganz leicht, ja fast magisch. Aber eigentlich ist das Leben so .... magisch... weil es die Liebe ist, die (ver-)wandelt. Es ist die Liebe, die heilt, und immer nur die Liebe. Es ist die Liebe, die uns zurück nach Hause in unseren göttlichen Ursprung führt, als dass wir erfahren und irgendwann „wissen“, dass wir die Liebe selbst sind und nie von ihr getrennt waren. In diesen Raum der Heilung einzuladen und diese Liebe zur Heilung spürbar und zum höchsten Wohle fließen zu lassen, erfüllt mich mich mit unglaublicher Dankbarkeit, Freude, Liebe und Glückseligkeit. 

 

Herzlichst 

Taruna N. Reupsch

 

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