Den Beobachter loslassen

In Spirituellen Kreisen heißt es oft, beobachte. Du bist nicht dein Körper, nicht deine Gedanken und deine Emotionen. Das ist wichtig, um Abstand von sich zu gewinnen, und den inneren "heiligen Raum" kennen zu lernen, den Raum, der uns über Leben und Tod hinausführt. Wir schauen unseren Glaubenssätzen in die Augen und erkennen unsere verinnerlichten emotionalen Muster des Überlebenskampfes. Da wie sie betrachten können, sind wir diese nicht. Somit befreien wir uns aus Ängsten und dem Mangel, und können Illusion von Wahrheit unterscheiden.Wir landen in der Wahrheit. Wir landen im Leben. 

Es geht nicht darum beim Beobachten stehen zu bleiben, sondern sich wieder zurück in den Körper, wieder zurück ins Menschsein zu begeben. Wir verbinden Himmel und Erde miteinander über unsere Inkarnation und werden zum göttlichen Menschen. Es geht darum, endlich all unsere Fähigkeiten und Talente zu manifestieren und zu gestalten. Wenn es nur darum ginge zu meditieren, dann hätten wir nicht auf die Erde zurückkehren brauchen. Wir sind aber hier in einem Körper. Wir bringen unser transformiertes Ego in der Seins-Präsenz aktiv in die Welt. Erst flohen wir aus der Welt und zogen uns in die Einkehr zurück. Jetzt kehren wir verjüngt und erfrischt in die Welt zurück, um an ihr teil zu haben. Zu Erwachen ist nicht das Endziel, es ist nur eine Etappe auf unserem Weg, von wo es weitergeht. Es geht also nicht darum, sein Leben auf Meditation auszurichten. Es geht darum Meditation auf sein Leben auszurichten. Wenn wir zu stark beobachten, kann es uns passieren, dass wir auf einmal mit dem Beobachter in uns identifiziert sind, was nichts anderes ist als ein weiteres Gewand, in welchem sich das Ego präsentiert. Wir bleiben gespalten. Zunächst mag diese Spaltung gut sein, zu merken, dass wir nicht unsere Emotionen sind, weil wir sie beobachten können. Da gibt es plötzlich zwei, nämlich das zu beobachtende und der Beobachter. Aber wenn wir nicht auch den Beobachter loslassen, dann sind wir schizophren, nämlich gespalten. 

 

Das Beobachten dient nur der Vorbereitung. Es ist ein Schritt auf unserer Reise. Es ist gut und absolut hilfreich, Abstand zu seinen Gedanken, zu seinem Körper, und zu seinen Emotionen zu haben. Denn so können wir sie leichter annehmen und Schmerzen heilen lassen, die wir in unserem Schmerzkörper noch abgespeichert haben. Wenn wir Abstand haben, dann können wir unsere Wunden leichter annehmen und sie erlösen. Zu beobachten wird manchmal aber auch missverstanden, denn es kann dazu führen, dass wir rationalisieren, was uns dann wieder davon abhält, unsere Emotionen zuzulassen und da sein zu lassen. Emotionen und alte Schmerzen müssen Raum haben, um sich auszudrücken. Alte Tränen müssen geweint werden. Die Kunst des Beobachtens bedeutet also nicht, sich nicht auszudrücken. Es hilft uns nur, die Angst vor dem Sterben aufzulösen, so dass wir uns trauen, unsere Schatten ans Licht zu holen, damit wir erwachen. Denn Erwachen heißt nichts anderes, als sich in der Ganzheit an zu nehmen und sich so anzunehmen wie man ist. 

 

Und dann verschwindet der Beobachter, der ist plötzlich weg, da ist niemand mehr, nur noch das Eine, welches sich im Sein ausdrückt und im Tun IST. 

 

Es ist so wichtig, sich irgendwann auch wieder vom Beobachter zu lösen...lasse ihn los. Es ist so wichtig, dich zu lösen. Denn sonst hat dich - ohne dass du es merkst - der Beobachter in der Hand, und du bist nicht mehr als Mensch aus Fleisch und Blut am Leben beteiligt. Lasse dich SEIN. In diesem Sein, wirst du dich aus deiner Ganzheit und der damit einhergehenden Anmut heraus bewegen. Sein und Tun sind dann verbunden und strahlen unkorrumpierte Integrität aus, eine Kraft, die wir brauchen, um uns aus unserer Begrenzung zu befreien. So erwachen wir in unsere Schöpferkraft, um kreativ die Welt in Liebe und Freude mit zu gestalten.

 

Copyright: Taruna N. Reupsch

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