AGB

 

 

 I. Der Vertrag kommt zustande mit: 

Taruna N. Reupsch, Bismarckstr. 34, 50672 Köln 
nachfolgend Anbieterin genannt. Die weiteren Angaben entnehmen Sie dem Impressum. 

Die nachstehenden Vertragsbedingungen gelten für alle geschlossenen Verträge zwischen der Anbieterin und dem jeweiligen Kunden und werden mit Vertragsschluss ausdrücklich anerkannt. 


II. Leistungsangebot 

Die Anbieterin bietet Einzelsitzungen, Seminare und Ausbildungen für Reiki, Quantenheilung und energetisches Heilen sowie Neuro-Coaching, Paarberatung, Ganzheitliche Lebensberatung, Stress- und Konfliktmanagement, Körpertherapie, Meditation und Entspannungstechniken an. Die Einzelheiten ergeben sich aus der Beschreibung der jeweiligen Seminare, Ausbildung und Kurse auf der Internetseite. 


III. Zustandekommen des Vertrages 

1. Rechtsverbindliche Anmeldungen können über das Kontaktformular/ Anmeldeformular auf der jeweiligen Webseite eingereicht werden. Bei Anmeldung für ein Seminar kommt ein rechtsgültiger Vertrag zwischen Anmelder und der Anbieterin zustande. 


2. Vertragssprache ist ausschließlich deutsch. Der Vertragstext (Anmeldung und AGB) wird bei der Anbieterin gespeichert. Die Speicherung ist jedoch befristet. Unabhängig davon erhält der Kunde alle relevanten Daten der Seminarteilnahme per Post oder per E-Mail zugesandt. 


III. Preise 

Die in den jeweiligen Angeboten angeführten Preise stellen Endpreise dar. Sie beinhalten alle Preisbestandteile einschließlich etwaig anfallender Steuern. 


IV. Zahlungsbedingungen 

1. Zahlungsarten
Der Kunde kann die Seminargebühr entweder überweisen oder in bar bezahlen. Eine Zahlung gilt als Sicherung der Teilnahme bei Gruppen mit beschränkter Teilnehmerzahl. Es kann eine Ratenzahlung vereinbart werden. Der Kunde kann zwischen Einmalzahlung sowie der Zahlung in 2 Raten (zusätzliche Kosten 20,-€) wählen. Von der Anbieterin gelegte Rechnungen für Einmalzahlungen sind innerhalb von 14 Tagen zur Zahlung fällig. Bei der Zahlung von 2 Raten wird die erste Rate 14 Tage nach Vertragsabschluss, die andere Rate 14 Tage vor dem Kursstart fällig.

2.) Zahlungsverzug
Der Kunde gerät mit seiner Zahlung in Verzug, wenn die Zahlung nicht innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt der Rechnung bei der Anbieterin eingeht. Bei Zahlungsverzug können Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz der Europäischen Zentralbank berechnet werden. Sollte der Kunde mit seinen Zahlungen in Verzug geraten, so behält sich die Anbieterin vor, Mahngebühren in Höhe von 15 Euro in Rechnung zu stellen, sofern der Kunde keinen geringeren Aufwand der Anbieterin für die Mahnung nachweisen kann. Die Geltendmachung eines darüber hinaus gehenden Schadensersatzes bleibt unbenommen. Dem Kunden verbleibt die Möglichkeit nachzuweisen, dass der Anbieterin kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist. Bei Zahlungsverzug des Kunden wird die gesamte Summe des Vertrages in voller Höhe zuzüglich der Zinsen sofort fällig.

 

3.) Zurückbehaltungsrecht
Die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts steht dem Kunden nur für solche Gegenansprüche zu, die fällig sind und auf demselben rechtlichen Verhältnis wie die Verpflichtung des Kunden beruhen.


V. Teilnahmegarantie

Bei Seminaren mit beschränkter Teilnehmerzahl werden die Anmeldungen unter Berücksichtigung des zeitlichen Eingangs nach chronologischer Reihenfolge berücksichtigt. Die Teilnahme ist bestätigt, nachdem der (Teil-) Zahlungseingang gemäß der o.a. Zahlungsbedingungen erfolgt ist.  


VI. Leistungserbringung 


1. Die Durchführung der Seminare in der in den jeweiligen Angeboten beschriebenen Form erfolgt zu den vereinbarten Terminen. Die Anbieterin behält sich vor, bei allen Veranstaltungen kurzfristig notwendige Veränderungen bezüglich Ort, Zeit und Seminarleitung abweichend vom Programm vorzunehmen. Sollte ein Seminar von Seiten der Anbieterin abgesagt werden, erhält der Kunde seinen vollen Teilnehmerbetrag/ seine bereits gezahlte Rate zurück.


2. Bei Ausfall eines Seminares wegen Krankheit der Anbieterin oder Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl wird dem Kunden ein Ersatz angeboten. Sollte dies von Seiten der Anbieterin nicht geschehen, hat der Kunde die freie Wahl zwischen Rückerstattung der vereinbarten Gebühren oder Neubuchung zu einem Folgetermin.

 

 

VII. Vertragskündigung

Soweit die genannte Widerrufsfrist abgelaufen ist, gelten folgende Regelungen: Eine Kündigung des Vertrages der vom Kunden gebuchten Kurse ist schriftlich auch nach Ablauf der genannten Widerrufsfrist möglich. Kündigt der Kunde vor Kursbeginn außerhalb der Widerrufsfrist, wird die Hälfte des Kurspreises sofort fällig. Bereits gezahlte Kursgebühren werden nicht rückerstattet. Die Kündigung muss vom Kunden gegenüber der Anbieterin schriftlich erklärt werden. Kursgebühren, die vor der Kündigung fällig geworden sind, sind vom Kunden zu zahlen. Bereits erbrachte Leistungen der Anbieterin sind ebenfalls zu entrichten. Wird ein Kurs/ ein Seminar auf eigenen Wunsch frühzeitig abgebrochen bzw. ist wegen Zuspätkommens eine Teilnahme am Kurs/Seminar nicht mehr möglich, so wird die Seminargebühr nicht zurück erstattet. Skripte sowie andere Unterrichtsmaterialien bleiben Eigentum der Ausbilderin und sind gegebenenfalls zurück zu geben. Die Anbieterin gibt dem Kunden, innerhalb der folgenden 12 Monate, die Möglichkeit, den Kurs zu verschieben.

 


VIII. Gewährleistung 

Es gelten die gesetzlichen Vorschriften. 


IX. Widerrufsrecht für Verbraucher 

Widerrufsbelehrung: Soweit der Kunde Verbraucher ist (jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu einem Zwecke abschließt, der weder ihrer gewerblichen noch selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann) kann er seine Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen in Textform (z. B. Brief, Fax, E-Mail) widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht vor Vertragsschluss und auch nicht, bevor der Anbieter seine Informationspflichten gemäß Artikel 246 § 2 in Verbindung mit § 1 Abs. 1und 2 EGBGB sowie seine Pflichten gemäß § 312e Abs. 1 Satz 1 BGB in Verbindung mit Artikel 246 § 3 EGBGB erfüllt hat. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs. 

Der Widerruf ist zu richten an: 
Taruna N. Reupsch, Bismarckstr. 34, 50672 Köln, welcome@vidaya.de 

Widerrufsfolgen: Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurück zu gewähren und ggf. gezogene Nutzungen (z. B. Zinsen) herauszugeben. Kann der Kunde die empfangene Leistung ganz oder teilweise nicht oder nur in verschlechtertem Zustand zurückgewähren, muss er dem Anbieter insoweit ggf. Wertersatz leisten. Dies kann dazu führen, dass der Kunde die vertraglichen Zahlungsverpflichtungen für den Zeitraum bis zum Widerruf gleichwohl erfüllen muss. 

Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen innerhalb von 30 Tagen erfüllt werden. Die Frist beginnt für den Kunden mit der Absendung seiner Widerrufserklärung, für die Anbieterin mit deren Empfang. 

Besondere Hinweise: Bei Erbringung von Dienstleistungen erlischt das Widerrufsrecht vorzeitig, wenn der Vertrag von beiden Seiten auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden vollständig erfüllt ist, bevor dieser sein Widerrufsrecht ausgeübt hat. 

Ende der Widerrufsbelehrung 


X: Haftungsbeschränkung 

(1) Die Anbieterin haftet uneingeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, soweit sie einen Mangel arglistig verschweigt oder eine Garantie für die Beschaffenheit des Kaufgegenstandes übernommen hat, in allen Fällen des Vorsatzes und grober Fahrlässigkeit, bei Schäden nach dem Produkthaftungsgesetz oder soweit ansonsten zwingend gesetzlich vorgeschrieben. 

(2) Sofern wesentliche Pflichten aus dem Vertrag betroffen sind, deren Verletzung die Erreichung des Vertragszweckes gefährdet, ist die Haftung der Anbieterin bei leichter Fahrlässigkeit auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden beschränkt. 

(3) Bei der Verletzung unwesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung bei leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen ausgeschlossen. 

(4) Die Datenkommunikation über das Internet kann nach dem derzeitigen Stand der Technik nicht fehlerfrei und/oder jederzeit verfügbar gewährleistet werden. Die Anbieterin haftet insoweit weder für die ständige noch ununterbrochene Verfügbarkeit der Webseite und der dort angebotenen Dienstleistung. 


XI. Erfüllungsort, Gerichtsstand 

Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit hierdurch der durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates des gewöhnlichen Aufenthaltes des Verbrauchers gewährte Schutz nicht entzogen wird (Günstigkeitsprinzip). 

Erfüllungsort für alle Leistungen aus der mit dem Kunden bestehenden Geschäftsbeziehung sowie Gerichtsstand ist der Sitz der Anbieterin, soweit der Kunde nicht Verbraucher, sondern Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist. Dasselbe gilt, wenn der Kunde keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland oder der EU hat oder der Wohnsitz oder gewöhnliche Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. Die Befugnis, auch das Gericht an einem anderen gesetzlichen Gerichtsstand anzurufen, bleibt hiervon unberührt. 


Salvatorische Klausel: Sofern Teile der AGB unwirksam werden, behalten alle anderen Punkte ihre Bestandskraft. Änderungen der AGB bedürfen der Schriftform.

 

 

Fassung vom 25.01.2018

 

 

 


Rechtsgrundlage für Heiler: 

Mit der Grundsatz-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes 2004 (AZ: 1 BvR 784/03) wurde eindeutig entschieden, dass Heiler arbeiten dürfen und dass zum Ausüben des geistigen Heilens keine Heilpraktiker-Erlaubnis oder Approbation nötig ist. 

Heiler, die zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Patienten beispielsweise Handauflegen praktizieren, unterscheiden sich grundsätzlich in der Art der Ausübung sowie im Erscheinungsbild von Ärzten und Heilpraktikern. Das Heilpraktikergesetz findet deswegen keine Anwendung. 

Gleiches gilt für Tätigkeiten, die religiöser Natur sind oder rituelle Praktiken. Der innere Grund liegt darin, dass vom Heiler keine Diagnose gestellt wird. 

Der Heiler ist dafür verantwortlich, dass der Patient ihn nicht für einen Arzt hält und geistiges Heilen nicht mit ärztlicher Heilkunde verwechselt. 

Aus diesem Grund verlangt das Bundesverfassungsgericht vom Heiler aufklärende Hinweise. 

Will ein Heiler Diagnostik in seine Arbeit mit Patienten einbeziehen, ist hierfür nach in Deutschland geltendem Recht in jedem Fall eine Heilpraktikererlaubnis oder eine ärztliche Approbation notwendig. Dasselbe gilt, wenn Heiler Therapien in ihre Arbeit einbeziehen wollen, die nicht zum geistigen Heilen zählen, wie naturheilkundliche Behandlungen oder ähnliches. 

Nach geltendem Recht erlaubt ist, die gezielte Krankheitsbehandlung, wenn die Diagnose vom Arzt oder Heilpraktiker oder vom Klienten stammt. Der Arzt/Heilpraktiker darf also Patienten zum Heiler schicken. Der Heiler muss nicht in der Arztpraxis tätig werden. Er kann zu Hause oder in der eigenen Praxis arbeiten. Für den Arzt/Heilpraktiker ist das kein Problem, da er keine medizinische, sondern seelsorgerische Verantwortung überträgt. 

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